Weltweiter Beliebtheit und "Pflege" erfreut sich der seit 1995 im Linzer Ars Electronica Center (AEC) bestehende virtuelle "Garten", der von "Grün-Freaks" via "Maus" bestellt werden kann. Am Freitag trafen sich die "Internet-Gärtner" aus Österreich im AEC erstmals zum persönlichen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. E-Mail-Adresse für Gartenarbeit Das kleine "Blumenbeet" im Netz wird über einen Roboterarm gehegt und gepflegt. Die Webseite des Gartens zeigt das von einer Kamera im AEC aufgenommene "Beet", beliebige Ausschnitte können vergrößert betrachtet werden. Wer bereit ist, seine E-Mail-Adresse mit den Tele-Blumenfreunden zu teilen, kann an der virtuellen "Gartenarbeit" teilnehmen. Samen setzen erst nach der 100. Aktion Der Roboterarm wird mit der "Maus" von zu Hause aus gesteuert und gibt bei jedem "Gießvorgang" maximal 16 Milliliter Wasser ab. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Internet-Gärtner im Übereifer das virtuelle Blumenareal unter Wasser setzen. Das Recht, einen Samen in dem elektronischen "Garten" einzusetzen, wird erst mit der 100. Aktion der Webseite als registrierter Benutzer erworben. Chaten mit dem grünen Daumen Das AEC-Team greife nie in die "Gartenarbeit" ein, "der Zustand des TeleGardens bildet das Engagement der weltweiten Gärtnergemeinschaft ab", heißt es dazu aus dem AEC. Dem "Internet-Garten" ist ein Chatroom angeschlossen, in dem sich die "User mit dem grünen Daumen" zum Meinungsaustausch "versammeln" können. "Face to face" statt virtuell Für Freitagnachmittag war ein solches "Treffen" erstmals auch "face to face" anberaumt. Auf dem Programm stand neben dem "Gärtner-Talk" auch eine Führung im Ars Electronica Center, dem "Museum der Zukunft" an der Donau in Linz-Urfahr.(APA)