Prag/Warschau - In Tschechien hat das diesjährige Hochwasser ein erstes Todesopfer gefordert. Nahe der ostböhmischen Stadt Chrudim sei ein betrunkener 26-Jähriger am Wochenende in einen angeschwollenen Fluss gestürzt und ertrunken, teilten die Behörden in Prag am Montag mit. Nach dem Ende tagelangen Regens sanken die Pegelstände allerdings landesweit. Nur am Oberlauf der Elbe galt noch die zweithöchste Warnstufe. In Polen wuchs nach anhaltendem Regen die Angst vor einem neuen Hochwasser. Besseres Wetter ist nach Auskunft von Meteorologen nicht in Sicht, es soll weiterhin stark regnen. (APA/dpa)