London - Ein britisches Gericht hat am Montag eine junge Frau zu zwei Jahren gemeinnütziger Arbeit verurteilt, weil sie in betrunkenem Zustand ihre Katze in einer Mikrowelle getötet hatte. Die 31-jährige Nadine Trewin hatte ihr Haustier "Sasha" eine Minute lang in der Mikrowelle schmoren lassen, nachdem ein Floh aus dem aus dem Fell des Tieres auf ihr Bein gesprungen war und sie gebissen hatte. Anschließend warf sie die leblose Katze aus dem Fenster und begrub sie später im Garten. Zuvor hatte die Frau sieben Dosen Bier und fast zwei Flaschen Wein getrunken. Das Gericht in Crawley südlich von London ersparte Trewin eine Gefängnisstrafe, erteilte ihr aber neben der Arbeitsstrafe ein Haustier-Verbot für fünf Jahre. Die britische Tierschutz-Gesellschaft RSPCA,die durch eine Freundin Trewins auf den Fall aufmerksam geworden war, nannte die Strafe zu milde. Die junge Frau hatte zunächst angegeben, ihre Katze sei selbst in den Ofen gesprungen, der sich dann von selbst angestellt habe. Im vergangenen Monat erklärte sie sich schließlich der Tierquälerei für schuldig. (APA/AFP)