Die in Paris ansässige Hilfsorganisation "Reporter ohne Grenzen" hat die "beispiellose Gewalt gegenüber der Presse" am Rande des G-8-Gipfels am vergangenen Wochenende in Genua angeprangert. "Mindestens 16 Journalisten sind ernsthaft verletzt worden, das Pressezentrum der Gipfel-Gegner wurde verwüstet, es gab Festnahmen, Beschlagnahmungen und Drohungen", sagte der Generalsekretär der Organisation, Robert Menard, am Dienstag in Paris. In Briefen an Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi und an Innenminister Claudio Scajola hält die Organisation ihre Entrüstung über die Gewalt fest. Die Vorfälle müssten sofort untersucht, die Verantwortlichen für die Gewalt rasch zur Rechenschaft gezogen werden. (APA)