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Kairo - Das 3.000 Jahre alte Abbild einer ägyptischen Königin ist wieder nach Kairo gebracht worden. In einem der größten Diebstähle in der Geschichte des Landes sei die Skulptur in den neunziger Jahren nach Großbritannien geschmuggelt und dort erst mit Hilfe von Scotland Yard wieder ausfindig gemacht worden, sagte der Altertum-Experte Ali Gaballah am Samstag in Kairo. Die lebensgroße graue Granitskulptur zeige vermutlich den Kopf der Königin Nefertari aus der 19. Dynastie (1296 bis 1106 vor Christi), die mit Ramses II. verheiratet gewesen sei. Die Skulptur sei vor etwa neun Jahren aus einem Lager südlich der Hauptstadt gestohlen und, als Nachbildung getarnt, außer Landes geschmuggelt worden. Neben der Skulptur brachte Gaballah auch sechs Papyrus-Stücke aus der griechisch-römischen Zeit zurück nach Ägypten, die vereinfachte altägyptische sowie griechische und koptische Schriftzeichen zeigen. Unter Polizeischutz wurden Skulptur und Papyrus in das Ägyptische Museum in Zentrum von Kairo gebracht. (APA)