Wien - Die Erste Bank stuft die Aktien des am Frankfurter Neuen Markt notierten Linzer Notebook-Herstellers Gericom nach der Veröffentlichung eines vorläufigen Umsatzzuwachses von knapp 84 Prozent im ersten Halbjahr 2001 weiterhin als "Kauf" ein. Auf Grund der Expansionsstrategie des Unternehmens und des positiven Ausblicks für den Markt für Mobilcomputer hält Erste-Analystin Brigitte Kellerer-Wendelin die Einstufung trotz des ökonomischen Abschwungs für gerechtfertigt. Die Gewinnschätzungen von 1,50 Euro pro Aktie für 2001 und von 1,87 Euro für 2002 belässt sie ebenso unverändert. Als Schlüssel für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens sieht die Expertin das Erschließen neuer Vertriebskanäle, die Expansion im westeuropäischen Markt und die Fokussierung auf das wachsende Segment für Mobilcomputer. Die für Mitte August erwarteten endgültigen Halbjahreszahlen sollten daher auch ein weiteres Gewinnwachstum ausweisen. (APA)