Wien - Im Streit um die Lkw-Maut hat Verkehrsministerin Monika Forstinger (F) Rückendeckung von den Transporteuren in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erhalten. Forstinger und ihr Vorgänger Michael Schmid (F) seien als erste bereit gewesen, sich mit dem Transportgewerbe an einem Tisch zu setzen um über dieses Thema ernsthaft zu verhandeln und Entscheidungen zu treffen, erklärte der Vorsteher des Fachverbandes Güterbeförderung und WKÖ-Vizepräsident Adolf Moser. Zuverlässigkeit ist am wichtigsten Für die Transporteure stehe die Funktionstüchtigkeit und Zuverlässigkeit des Mautsystems im Vordergrund. "Die Grundsatzentscheidung von Bundesministerin Monika Forstinger, ein elektronisches Mautsystem für LKW einzuführen wird von uns Transporteuren begrüßt. Wenn wir schon zahlen müssen, dann soll der Ertrag möglichst hoch sein", so Moser. Mit dem Geld sollten dafür allerdings möglichst viele Straßen gebaut werden. Eine Quersubventionierung zum Schienenausbau aus Mitteln der Straßenmaut lehnt der Fachverband "massiv ab". (APA)