Wien - Das Palais wird zwar "fit" gemacht, der Sitz der Sammlung bleibt aber dennoch Vaduz. So lassen sich die derzeitigen Vorgänge rund um das Palais Liechtenstein am Alsergrund zusammenfassen. Rund 150 Millionen Schilling werden derzeit im historischen Palais verbaut: Restaurierungsarbeiten und aufwendige technische Aufrüstungsmaßnahmen lassen zwar ein repräsentatives Museum entstehen, dennoch, betont Erich Urban, Chef der Liegenschaftsverwaltung der Stiftung Fürst Liechtenstein, sei nicht an eine komplette Rückkehr der fürstlichen Gemäldegalerien nach Wien gedacht. Allerdings sollen die Bibliotheksräume künftig Teil des Museums sein. (red; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.8.2001)