Hamburg - Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin wirft den Globalisierungsgegner in einem Interview mit dem deutschen Wochenmagazin DER SPIEGEL vor, seinen Namen zu missbrauchen. Vor rund 30 Jahren hat der mittlerweile 83jährige die Idee entwickelt alle Devisengeschäfte an den Börsen mit einer Abgabe von einem Prozent zu belegen - und die Kapitalmärkte zu bändigen. Heute ist die Tobin-Steuer zu einem Symbol der Globalisierungskritiker geworden, die vehement eine Spekulationssteuer in Höhe von 0,1 bis 0,25 Prozent fordern um mit den Einnahmen der Dritten Welt zu helfen. Im Interview mit dem Magazin bekannte nun Tobin, er sei Anhänger des Freihandels. Außerdem befürworte er den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank und die Welthandelsorganisation. (red)