Wien - Bei der Mobilkom Friedensflotte mirno more segeln heuer 160 Kinder, Jugendliche und behinderte Menschen aus Österreich, Kroatien und Bosnien vom 15. bis zum 22. September gemeinsam in der kroatischen Adria. Beim einwöchigen Segeltörn sollen Vorurteile über Bord geworfen werden und Freundschaften über ethische und soziale Grenzen hinweg geschlossen werden. Das teilte der Verein wienXtra am Donnerstag in einer Aussendung mit. Am 15. September geht es für die 110 österreichischen Kinder auf in Richtung kroatische Küste, am nächsten Tag legen sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern auf 32 Schiffen ab. Das Motto der Friedensflotte "Toleranz üben" soll auf den Booten spielerisch gelernt werden. Organisiert wird der Segeltörn von mirno more, einem Verein für sozialpädagogische Friedensprojekte. Die Teilnahme der wienXtra-Crew wird vom Landesjugendreferat unterstützt. Teilnehmer von wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung betroffen Fast alle teilnehmenden Kinder und Jugendliche sind von wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung betroffen. Die österreichischen Kids kommen aus Wohngemeinschaften, Jugendzentren und SOS Kinderdörfern. Ihre Erfahrungen drücken sich oft in einer unbestimmten Angst vor neuen Erlebnissen und Begegnungen aus. An Bord lernen sie sich dieser Angst zu stellen und sie zu überwinden.(APA)