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Grafik: Reuters
Moskau - Die Arbeiten zur Bergung des gesunkenen russischen Atom-U-Bootes "Kursk" können noch bis Oktober dauern. Ein Sprecher der russischen Marine, Igor Digalo, wies am Freitag zwar Berichte zurück, wonach die Operation zwei Wochen hinter ihrem Zeitplan zurück liege, räumte aber ein, dass wegen des unvorhersehbaren Wetters in der Barentssee mit Verzögerungen zu rechnen sei. Er sei sicher, dass das Wrack bis Ende September gehoben werden könne, sagte Digalo. Falls nicht, könnten die Arbeiten auch im Oktober fortgesetzt werden. Der einsetzende Winter könnte die Bergungsarbeiten unmöglich machen, Beobachter bezweifeln daher, dass das Wrack noch in diesem Jahr gehoben werden kann. Die Taucher arbeiteten unterdessen weiter an der Abtrennung des zerstörten Bugs vom restlichen Wrack. Die russische Regierung hat beschlossen, den vorderen Teil des U-Bootes zunächst auf dem Meeresgrund zu lassen und erst das restliche Wrack zu bergen. Beim Untergang des U-Bootes nach einer Explosion waren am 12. August 2000 alle 118 Mann an Bord ums Leben gekommen. (APA/AP)