Wien - Die im Wirtschaftsministerium angesiedelte Euro-Preiskommission hat die Überprüfung von angeblich deutlich gestiegenen Parkgebühren auf ihre nun wöchentlich stattfindende nächste Sitzung am 20. September verschoben. Bei der gestrigen Sitzung sei das Problem der Parkgebühren ausführlich erörtert worden. Da es hier in einigen Gemeinden zu deutlichen Preiserhöhungen kam, habe die Preiskommission einen Vertreter des Städte- und Gemeindebundes geladen. Die vorgelegten Unterlagen seien jedoch unzureichend gewesen, so dass für die nächste Sitzung weitere Unterlagen verlangt wurden, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Unterlagen werden analysiert Darüber hinaus sei ein Vertreter des Lebensmittelhandels zu den vorliegenden Beschwerden befragt worden. Diese Angaben und Unterlagen werden bis zur nächsten Sitzung von der Euro-Preiskommission genauestens analysiert, so das Ministerium weiter. WIFO-Experte Wolfgang Pollan habe den Mitgliedern der Preiskommission die Analyse des WIFO über die Preisentwicklung präsentiert. Aus dieser Studie gehe hervor, dass bis jetzt keine Euro-bedingten Preisschübe festzustellen seien. Wie berichtet, wird die Euro-Preiskommission des Wirtschaftsministeriums ab sofort wöchentlich tagen. (APA)