Wien - Knapp über 100 Tage vor der Euro-Umstellung befindet sich die Telekom Austria (TA) nach eigenen Angaben mit ihren Umrüstungsmaßnahmen bei den rund 16.500 öffentlichen Münzfernsprechern und 10.300 Wertkartentelefonen "voll auf Kurs". Im Zuge der Euro-Einführung werde es zu keinerlei Tariferhöhungen kommen. Die bestehenden Tarife werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben umgerechnet. Die Telekom Austria garantiert, dass der auf Schilling zurückgerechnete Euro-Betrag nie höher ausfällt als der derzeit gültige Betrag in Schilling, so der Telekomkonzern am Freitag. In der dualen Übergangsphase zwischen 1. Jänner und 28. Februar 2002 können die Münzfernsprecher sowohl mit Schilling als auch mit Euro bedient werden. Ab 1. März 2002 akzeptieren die Münzer von Telekom Austria dann nur noch die folgenden Euro-Münzen: 10 Cent, 20 Cent, 50 Cent, 1 Euro und 2 Euro, heißt es weiter. Spezielle Euro-Wertkarten Auch die Kartentelefone - Wertkartentelefone und bifunktionale Fernsprecher, so genannte Kreditkartentelefone, die alternierend zur Telefonwertkarte auch alle gängigen internationalen Kreditkarten (EURO-/Master-Card, Diners Club, VISA, American Express, JCB) akzeptieren - werden bis zum Euro-Start vollständig auf den Einsatz spezieller Euro-Wertkarten umgestellt sein. Umtausch von Schilling-Wertkarten nicht erforderlich Ein Umtausch von Schilling-Wertkarten gegen Euro-Wertkarten ist nicht erforderlich. Bei der technischen Adaptierung der "card phones" wird darauf geachtet, dass Schilling-Wertkarten über das Ende der Übergangsphase (28. Februar 2002) hinaus verwendet werden können. Bei der Weiterverwendung von Schilling-Wertkarten erfolgt die Guthaben-Anzeige weiterhin in Schilling, der Wertkartenapparat rechnet den Schilling-Betrag jedoch in Euro um. Im Dezember 2001 wird die Telekom Austria die ersten Rechnungen für 2002 versenden, auf denen die Einzelpositionen bereits in Euro, die Endsumme sowohl in Schilling als auch in Euro ausgewiesen wird. (APA)