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Foto: AFP PHOTO/Matt CAMPBELL
New York - Hunderte erschöpfte Feuerwehrleute und Bauarbeiter haben Samstag früh die Suche nach Überlebenden unter den Trümmern des World Trade Center in New York fortgesetzt. Die Männer konnten aber nur einige Tote und nahezu 400 Leichenteile bergen. Man müsse sich mehr und mehr darauf einstellen, dass aus einer Rettungs- nun eine reine Bergungsoperation werde, sagte ein Sprecher der New Yorker Feuerwehr. Nachdem am Freitag schwere Regenfälle das Katastrophengebiet in eine gefährlich rutschige Schlammwüste verwandelt hatten, zog über Nacht ungewöhnlich kühles, aber wenigstens trockenes Wetter auf. US-Präsident George W. Bush hatte den Rettungs- und Bergungstrupps am Abend zuvor persönlich für ihren aufoperungsvollen Einsatz gedankt. Inzwischen machte das große Spitalschiff der Marine, USS Comfort, an der Südspitze Manhattans fest. Dadurch sollen die mit Verletzten überfüllten Krankenhäuser der Stadt entlastet werden. Gleichzeitig können Angehörige der Bergungsmannschaften das Schiff für Ruhepausen nutzen. Trotz intensiver Bemühungen konnten seit dem Einsturz der Zwillingstürme des Welthandelszentrums nur fünf Menschen lebend geborgen werden. Weit mehr als 5.000 Leichen werden noch unter den Trümmern vermutet. Etwa 130 Todesopfer wurden inzwischen geborgen. Ungefähr 60 Verletzte starben in Krankenhäusern. (APA/dpa)