Redwood City - Nach den US-Terroranschlägen blickt auch die vormals zuversichtliche Oracle Corp, Redwood City, eigenen Angaben zufolge "düster" in die Zukunft. CFO Jeff Henley sagte auf einer Internetpräsentation nach Vorlage der Halbjahreszahlen am Montag, dass niemand die Folgen der Terroranschläge auf die US-Wirtschaft oder Oracle voraussagen könnte. Henley erwartet Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal (30. November) nur auf dem Niveau des ersten. Die Margen dürften nach Ansicht des Softwareunternehmens zumindest stabil bleiben, könnten allerdings auch steigen, hieß es weiter. Analysten zeigten sich nun unsicher, wann das Unternehmen die Talsohle verlassen werde. Zwar sei Oracle nach wie vor "ein großartiges Unternehmen", doch gebe es bessere Adressen, um Geld zu investieren, so Analyst George Chandler von Frost Securities. Beeindruckt zeigte sich Chandler vor allem von der Fähigkeit von Oracle, Kosten zu reduzieren. (APA/vwd)