Wien - Der börsenotierte Wiener Beteiligungsfinanzierer UIAG kauft ab 25. September eigene Aktien zurück. Bis 9. November sollen bis zu 50.000 Stammaktien - bis zu 1,25 Prozent des Grundkapitals - zurückerworben werden, teilte die UIAG in einer Presseinformation vom Mittwoch mit. Laut UIAG darf der Ankaufspreis den durchschnittlichen Börsekurs der letzten 10 Tage nicht überschreiten und diesen Betrag nicht um mehr als die Hälfte unterschreiten. UIAG im Specialist-Segment notiert Die UIAG-Aktie, die im Specialist-Segment der Wiener Börse zu fortlaufenden Kursen gehandelt wird, war im Zuge des Desasters rund um Libro stark unter Druck geraten. Am Mittwoch Vormittag notierte der Titel mit 10,70 Euro unverändert zum Schlusskurs des Vortages. Das bisherige Jahrestief (auf Schlusskursbasis) lag bei 10,25 Euro, ihr Jahreshoch hatte die UIAG-Aktie heuer bei 27,25 Euro. Programm wurde vom Aufsichtsrat genehmigt Das Aktienrückkaufprogramm, das nun zum Teil realisiert werden soll, wurde von der Hauptversammlung am 10. Mai 2000 genehmigt. Es ermächtigt den UIAG-Vorstand, bis zu 10 Prozent des Grundkapitals an eigenen Aktien der Gesellschaft während einer Geltungsdauer von 18 Monaten ab dem Tag der Beschlussfassung zu erwerben. (APA)