Aufklärung darüber, wie die Geschichte vom verstauchten Fuß und der ministrablen Auskunft tatsächlich verlief, gab auf Anfrage der APA die von Burgstaller zitierte Salzburgerin selbst: Als sie gehört habe, "dass die Erste Hilfe von den Ambulanzgebühren nicht mehr ausgenommen ist", habe sie "im Sozialministerium angerufen und gefragt, wie das ist, wenn ich mir die Hand brech", schildert Ursula Rubin. "Darauf wurde mir gesagt, da ist die Ambulanzgebühr zu zahlen." Genau das aber empfand die Salzburgerin als ungerecht ("Wir sind eine sechsköpfige Familie mit Kindern, die sich ab und zu weh tun") und artikulierte sich auch entsprechend. Ergebnis: Ihrem Argument: "Ich seh das nicht ein" folgte der Tipp: "Sie können sich ja aufnehmen lassen, dann zahlen Sie keine Ambulanzgebühr." Den Fuß hat sich die Frau übrigens dann einige Zeit später verstaucht, was den Ärger über die Ambulanzgebühr und die Erinnerung an das Telefonat mit dem Sozialministerium wieder aufleben ließ.