Olten - Der Gemeinderat der Schweizer Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Karl Kissling, verliert nach seinen angeblichen antisemtischen Äußerungen in Oltner Restaurants seine Stelle bei der Union Bank of Switzerland (UBS). Am Wochenende hat ihn bereits die CVP aus der Partei ausgeschlossen. "Das Arbeitsverhältnis wurde im Rahmen einer ordentlichen Kündigung aufhoben", sagte UBS-Sprecher Rudolf Bürgin am Donnerstag. Seit Montag ist der 51-jährige Kissling freigestellt. Die Vertrauensbasis für weitere Zusammenarbeit sei nicht mehr gegeben, sagte Bürgin. Kissling war am Samstag aus der CVP ausgeschlossen worden, weil er in drei Oltner Altstadtrestaurants antisemitische Sprüche zu den Terroranschlägen von New York und Washington gemacht haben soll. Kissling selber bestreitet die Vorwürfe. Bei den Gemeinderatswahlen vom 23.September bleibt Kissling offizieller Kandidat. Die Kandidatur kann aus rechtlichen Gründen weder von ihm selber noch von der CVP rückgängig gemacht werden. (APA/sda)