Washington - Kampfflugzeuge der britischen und der US-Armee haben am Donnerstag zwei Stellungen der irakischen Luftabwehr im Süden des Landes bombardiert. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums waren die Angriffe eine Reaktion auf den irakischen Beschuss der Kampfflugzeuge innerhalb der Flugverbotszone. Sie stünden in keinem Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September.Routine-Flüge Britische und US-Maschinen fliegen regelmäßig Patrouillen in der seit dem Golfkrieg verhängten Flugverbotszone über dem Irak nördlich des 36. und südlich des 33. Breitengrades. Dabei kommt es häufig zu Zwischenfällen mit der irakischen Armee, die die Flugverbotszone nicht anerkennt. Nach irakischen Angaben wurden bei amerikanisch-britischen Luftangriffen seit 1998 bisher mehr als 350 Iraker getötet und etwa 1.000 verletzt. (APA)