Wien - Gesucht wird ein Absolvent eines rechts- oder geisteswissenschaftlichen Studiums, der eine "mehrjährige erfolgreiche leitende Funktion in der Bundesverwaltung" nachweisen kann und möglichst über "zusätzliche Leitungserfahrung im privaten oder öffentlichen Kulturmanagement" verfügt - nun wurde im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" die Funktion des Leiters/der Leiterin der Sektion II, der Kunstsektion, im Bundeskanzleramt offiziell ausgeschrieben. Die nach dem Wechsel von Andreas Mailath-Pokorny in die Wiener Stadtregierung vakante Position war interimistisch von Präsidialchef Manfred Matzka übernommen worden. Einen Monat haben die BewerberInnen (Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung eingeladen) Zeit, ihre Unterlagen beim Präsidium des Bundeskanzleramts einzureichen. Die Anforderungen sind allerdings beträchtlich: Erfahrung bei Verhandlungsführung und Mitarbeiterführung, ausgeprägte Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Künstlern und Kunstmanagern, Entscheidungsfreudigkeit, Teamfähigkeit, sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache sowie Kenntnisse einer weiteren Sprache werden ebenso vorausgesetzt wie "ministeriumsübergreifende Koordinationserfahrung". Schließlich benötigt die Aufzählung der Aufgabenbereiche des künftigen Kunstsektionsleiters von "Allgemeine Kunstangelegenheiten" bis "Budget-, Rechts- und Administrativangelegenheiten der Kunstsektion und Kunstlegistik" 15 eng beschriebene Druckzeilen. (APA)