Wien - Eine 14-köpfige österreichische Wirtschaftsdelegation bringt vom 23. bis 25. September im Zuge der Verhandlungen der Gemischten Iranisch-Österreichischen Delegation Projekte mit einem Gesamtauftragswert von mehr als 9 Mrd. S (654 Mill. Euro) zur Sprache. Die Delegation begleitet Wirtschaftsminister Martin Bartenstein auf seiner offiziellen Reise nach Teheran, teilt die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Montag mit. Das Hauptinteresse der heimischen Unternehmen liege dabei in den Bereichen Stahlindustrie, Kraftwerksbau, Infrastrukturausbau, Umwelttechnik und Kommunikationstechnologie. Der Iran ist der bedeutendste Markt für österreichische Exportprodukte im Nahen Osten. Eine erst kürzlich veröffentlichte Exportstatistik zeigt einen Ansteig der österreichischen Ausfuhren in den Iran im ersten Halbjahr 2001 um 69,2 Prozent auf 1,8 Mrd. S. Im gleichen Zeitraum gingen die österreichischen Importe aus dem Iran um 15,5 Prozent auf 135 Mill. S zurück. (APA)