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Berlin - Nach den Terror-Anschlägen in den USA haben Ägyptens Präsident Hosni Mubarak und der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder dringend eine Lösung des Nahost-Problems gefordert. Beide unterstützten am Dienstag die Bekämpfung des Terrorismus. Mubarak warnte nach einem Gespräch mit Schröder in Berlin: "Im Lichte des Terrorismus gibt es keine Sicherheit auf der Welt." Nur durch einen Frieden im Nahen Osten könne aber dem Terrorismus "der Nährboden" entzogen werden. Wenn dies nicht mit Hilfe der USA und der Europäischen Union gelinge, könnte eine neue Generation den Terrorismus fortsetzen. Es gebe "keine andere Möglichkeit, als sich um eine Lösung des Nahost-Konfliktes zu bemühen", sagte Mubarak. Schlüsselfrage im Kampf gegen den Terror Auch der deutsche Bundeskanzler nannte den Nahost-Konflikt "eine Schlüsselfrage" im Kampf gegen den Terror. Eine Lösung müsse durch politischen Druck all derer gefördert, die ein Interesse am Frieden haben. Das Gespräch des palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat und des israelischen Außenministers Shimon Peres müsse "unbedingt" stattfinden. Schröder betonte noch einmal die Notwendigkeit einer "weltweiten Koalition gegen den Terror". Ägypten sei dabei "ein Schlüsselland". Der deutsche Bundeskanzler unterstrich, dass sich dieser Kampf nicht gegen den Islam richte: "Wir kämpfen gegen den Terror." Niemand denke daran, den Islam dafür verantwortlich zu machen. (APA/dpa)