Wien - Von einem "üblichen SPÖ-Nein-Sager-Reflex", der sachlich völlig falsch sei, spricht die FP-Generalsekretärin Theresia Zierler nach der heutigen Kritik von SP-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl an Sozialminister Herbert Haupts Plänen zu einer Reform der Sozialhilfe. Kuntzl hatte gemeint, Haupts Vorschlag, ein "Kernösterreich" zu schaffen, widerspreche dem "Gedanken der österreichweiten Vereinheitlichung". Zierler erwiderte, dass Haupt eine Vereinheitlichung "auf höherem Niveau" anstrebe. Das sogenannte "Kernösterreich" sei lediglich der erste Schritt auf diesem Weg, so Zierler. "Positiv" an den Äußerungen von Kuntzl sei, dass diese die Ungerechtigkeiten bei der Sozialhilfe erkannt habe. Diese seien aber ein "Ergebnis des jahrelangen Nichthandelns der SPÖ-Sozialminister". Und Zierler weiter: "Die Freiheitlichen werden mit den von der SPÖ hinterlassenen Ungerechtigkeiten aufräumen." (APA)