Nairobi/Abuja - Mindestens elf Kinder sind beim Einsturz ihrer Schule in der nordnigerianischen Stadt Kano ums Leben gekommen. Wie lokale Medien am Donnerstag berichteten, war das Lehmgebäude am Mittwoch zusammengebrochen, als sich die Fünf- bis Zehnjährigen darin zum Unterricht eingefunden hatten. Andere Quellen sprachen sogar von 13 Todesopfern. Zahlreiche weitere Kinder wurden verletzt. Heftige Regenfälle hatten die Wände des Gebäudes, aufgeweicht. Schwere Verwüstungen Schwere Unwetter in der gewöhnlich trockenen Region haben in den vergangenen Wochen schwere Verwüstungen angerichtet. Nach Angaben lokaler Behörden wurden über hundert Menschen getötet. Rund 30.000 seien infolge der Flutkatastrophe obdachlos geworden. Bewohner der bevölkerungsreichsten Region des westafrikanischen Staates berichteten im August von "fußballgroßen" Hagelkörnern. Der Eisregen zerstörte große Teile der Ernte. (APA/dpa/AP)