Frankfurt - Die deutsche Börsenaufsicht hat bisher keine Anzeichen dafür gefunden, dass Terroristen vor den Anschlägen in den USA mit ihrem Insiderwissen in Deutschland Börsengeschäfte gemacht haben. Das sagte der Sprecher des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel (BAWe), Christian Pawlik, am Donnerstag in Frankfurt am Main der Nachrichtenagentur AFP. "Es wird weiter mit Hochdruck untersucht", betonte Pawlik. Zunächst habe die Behörde aber keine Hinweise, "dass Kenntnisse von den Terroranschlägen in den USA für Finanz-Transaktionen benutzt wurden". In der vergangenen Woche hatten Börsenaufseher rund um den Globus Untersuchungen gestartet, um auffällige Kursbewegungen vor den Anschlägen vom 11. September aufzuklären. Dem Vernehmen nach waren besonders Kursschwankungen bei Versicherungswerten im Visier der Behörden. Dabei soll der als mutmaßlicher Drahtzieher der Attentate geltende saudische Multimillionär Osama bin Laden möglicherweise an Spekulationen verdient haben. (APA)