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ver.di-Chef Frank Bsirske hat gut jubeln: sein Gehalt wurde auf 190.000 Schilling "gekürzt"

Foto: APA/dpa/Grimm
Berlin - Der Chef der weltgrößten Einzelgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, soll nun 27.000 Mark (13.805 Euro/189.959 S) brutto pro Monat verdienen. Das ursprünglich vorgesehene Gehalt von 30.000 Mark monatlich wurde damit nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Samstagsausgabe) vom ver.di-Gewerkschaftsrat um zehn Prozent gekürzt. Bisher verdiente Bsirske 15.000 Mark im Monat. Die zehnprozentige Kürzung betrifft auch die Stellvertreter Bsirskes, die der ursprünglichen Vorlage für den Gewerkschaftsrat zufolge jeweils 26.250 Mark verdienen sollten. Ver.di-Sprecher Harald Reutter nannte den Beschluss des Gremiums gegenüber der "Berliner Zeitung" ein "zufrieden stellendes Ergebnis". An der Gewerkschaftsbasis waren die geplanten Gehälter für die Spitzenfunktionäre auf teilweise heftige Kritik gestoßen. Die neue Dienstleistungsgewerkschaft ver.di war im März durch den Zusammenschluss von Postgewerkschaft, ÖTV, HBV, IG Medien und DAG gegründet worden. (APA)