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Reuters / Al-Hariri
Damaskus - Im Kampf gegen den Terror kann die internationale Gemeinschaft nach den Worten des iranischen Außenministers Kamal Kharrasi auf die Unterstützung der islamischen Staaten setzen. Der Terror müsse "entwurzelt" werden, forderte Kharrasi am Samstag bei einem Besuch in Syrien. Gemeinsame Schritte müssten aber unter der Leitung der UNO erfolgen. Eine Teilnahme des Iran an Operationen unter Führung der USA schloss er aus. Kharrasi forderte weiter eine strenge Unterscheidung zwischen Terrorismus und Aktionen gegen Besatzungsmächte. Die Besetzung von Territorien dürfe nicht hingenommen werden, sagte er in Anspielung auf den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Der Iran gilt als Schutzherr der im Libanon stationierten radikal-islamischen Hisbollah, die gegen Israel kämpft. Sowohl Syrien als auch der Iran haben die Terroranschläge in den USA verurteilt, aber ihre Ablehnung militärischer Vergeltungsschläge betont. Kharassi traf in Damaskus seinen syrischen Amtskollegen Faruk Sharaa und danach Präsident Bashir Assad zusammen. Weitere Stationen seiner Reise durch die Region sind der Libanon und Ägypten. (APA/AP)