Washington - Die Übergriffe auf in den USA lebende Moslems haben nach FBI-Angaben seit den Terroranschlägen vom 11. September weiter zugenommen. Die US-Bundespolizei ermittle in 120 Fällen wegen rassistischer Gewalttaten gegen Moslems oder Sikhs, die im Zusammenhang mit den Attentaten stehen könnten, sagte FBI-Chef Robert Mueller am Donnerstag in Washington. Er verurteilte die Übergriffe scharf. Die Bundespolizei geht nach Muellers Worten rund 260.000 Hinweisen auf die mutmaßlichen Attentäter nach. Rund 3.000 Beweisstücke würden untersucht. Die US-Regierung fror nach seinen Angaben sechs Mill. Dollar (6,52 Mill. Euro/89,7 Mill. S) Vermögen im In- und Ausland ein, um mutmaßlichen Terroristen den Geldhahn abzudrehen. (APA)