Foto: Standard/Rottenberg
Das Gute: In der Bar im sechsten Stock hat man einen tollen Ausblick - und seine Ruhe. Vom Einheitsgewummere der Multiplex-Systemgastronomie im ersten Stock. Und von den 08/15-Angeboten für das immergleiche "Event"-Langweilertum inhalierende Massenpulikum ebenda. Das Schlechte: Man kommt nicht hin. Denn die Donnerstagabend eröffnete Bar im Studentenheim von Gasometer B zu Simmering liegt nicht im Multiplex, sondern hinter einer jener Türen, die Gasometerbewohner vor Gasometerbesuchern (zu Recht) schützen. "Das Problem", gab "Gasobar"-Leiter und Studentenheimbewohner Thomas Müller (im Bild rechts) zu, "ist das Reinkommen." Denn prinzipiell sei "die höchste Bar der Gasometer" nicht nur für die 247 Studentenheimbewohnerinnern und -bewohner da. "Wer will, schafft es." Dafür kann man sich auf der Bar-Homepage bald ansehen, von wem man Drinks bekäme. Andererseits: Die Türpolitik anderer Kneipen ist auch ungerecht, aber weit unsympathischer. (rott) (DER STANDARD, Printausgabe, 6.10.2001)