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Caracas - Venezuela will gemeinsam mit anderen Öl exportierenden Länden ein Bündnis gegen den weiteren Preisverfall beim Öl aufbauen. Venezuelas Präsident Hugo Chavez sagte am Samstag in einer Rundfunk- und Fernsehansprache, man müsse geschlossen auftreten. "Wir können nicht zulassen, dass die Preise erneut zusammenbrechen." Venezuela gehört der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) an. Nach den Anschlägen in den USA sind die Ölpreise um etwa 20 Prozent gefallen. In New York kostete das Barrel (159 Liter) per Lieferung November am Freitag noch 22,39 Dollar. Chavez sagte vor Beginn einer dreiwöchigen Reise nach Afrika und Europa, er wolle einen "Kreuzzug zur Verteidigung der Ölpreise" beginnen. Er will unter anderem Gespräche in Wien mit dem dort ansässigen OPEC-Sekretariat führen. Er habe auch Kontakt mit Russland und Mexiko, den beiden großen, nicht der OPEC angehörenden Ölexporteuren, aufgenommen, sagte Chavez weiter. "Wir müssen um Kooperation nachsuchen ... Ich mache das im Namen der Opec." Die OPEC hatte trotz des Nachfragerückgangs nach den Anschlägen in den USA ihre Fördermenge nicht reduziert. (APA/Reuters)