Luxemburg - Die EU-Außenminister erklärten am Montag in Luxemburg ihre "volle Solidarität" mit den USA und ihre uneingeschränkte Unterstützung für die "Aktion" vom Sonntag in Afghanistan, die "in Selbstverteidigung" erfolgt sei. Die Militäraktion sei Teil einer größeren multilateralen Strategie, in der die EU ihre Rolle spielen werde, heißt es in der Erklärung. Alle Informationen deuteten "klar und überzeugend" auf die Verantwortung Osama Bin Ladens und des Al Kaida Netzwerks für die Anschläge des 11. September hin, heißt es in der Erkärung. Die "gezielte Aktion" des 7. Oktober sei weder ein Angriff auf den Islam noch auf die afghanische Bevölkerung, die die EU unterstützen wolle. Die EU will 314 Mill. Euro (4,3 Mrd. S) zur Linderung der humanitären Krise zur Verfügung stellen. Davon getrennt heißt es in den Schlussfolgerungen des EU-Ministerrates, die Union werde in enger Übereinstimmung mit den USA gegen die Finanzquellen des Terrors vorgehen. Dazu wird auch eine Liste von Organisationen und Personen angenommen, deren Konten einzufrieren sind. Mit islamischen Staaten von Pakistan bis zum Iran wird zu engerer Zusammenarbeit aufgerufen. (APA)