Neuenburg - Die Schweizer Hotellerie musste nach vier guten Sommern heuer einen Nachfragerückgang verzeichnen. Die Zahl der Nächtigungen in den Monaten Juni, Juli und August liegt um 238.000 oder 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte, gingen die Buchungen in allen drei Monaten auf insgesamt 10,87 Millionen Übernachtungen zurück. Das Amt führt dieses Resultat auf das schlechte Wetter, die Konjunkturabschwächung in den USA und die wirtschaftlichen Unsicherheiten in Japan zurück. Die Binnennachfrage erhöhte sich - trotz der leichten Abkühlung des Konsumklimas - auf 4,23 Millionen Nächtigungen, um 37.000 oder 0,9 Prozent mehr als im Sommerquartal 2000. Damit setzte sich der seit 1997 zu beobachtende Aufwärtstrend auch dieses Jahr fort. (APA/sda)