London - Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation ist zwischen dem englischen Fußball-Verband (FA) und TV-Rechte-Inhaber Leo Kirch ein Streit um die Höhe der Forderungen des Medien-Moguls ausgebrochen. Adam Crozier, Exekutivmitglied des englischen Fußball-Verbandes (FA), nannte die Kirch-Forderungen "unverschämt". Der Münchner Unternehmer hatte von den Sendern BBC und ITV rund 530 Millionen Mark verlangt. Die englischen Sender sind allerdings nur bereit, rund 175 Millionen Mark zu zahlen. "In Europa finden die Spiele am frühen Morgen statt. Demnach muss sich Kirch mit seinen Preisen anpassen", so Crozier weiter. Kirch hatte beim Welt-Verband Fifa die Rechte für die Weltmeisterschaften 2002 und 2006 weltweit für 3,4 Milliarden Mark erworben. (sid)