Hamburg - Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben Bahngleise vor dem deutschen Atomkraftwerk Brunsbüttel blockiert und damit einen Atomtransport vorübergehend gestoppt. Wie ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes am Dienstag in Hamburg mitteilte, hatten sich mehrere Demonstranten auf die Gleise gesetzt. Zwei weitere Greenpeace-Aktivisten hatten sich mit Seilen an einer Rohrleitungsbrücke befestigt und hingen über den Gleisen. Die Bahngleise wurden nach Angaben des Sprechers am späten Abend wieder geräumt, elf Demonstranten wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Anschließend setzten sich die Waggons in Richtung Hamburg in Bewegung. Auf dem Güterbahnhof Maschen im Süden von Hamburg sollte der Zug aus Brunsbüttel anschließend mit einem Atommülltransport aus Stade zusammengekoppelt werden. In Stade gab es keine Zwischenfälle. (APA)