Club-Jubiläen sind so eine Sache. Dort, wo sonst nach vorne geschaut wird, darf einmal im Jahr der Blick rückwärts schweifen. Und fünf Jahre SUB lösen da schon mittelschwere Nostalgieanflüge aus. Immerhin hat das donnerstägliche Vehikel unter dem Kommando von Cpt. Joghurt die schnellen Breakbeats durch einige Phasen begleitet: Beginnend bei Jungle bis zu Umwegen über Subgenres wie Jump Up, Dark Step oder Afro Funk. Und als ob das nicht schon genug wäre, hat der Flex-Donnerstag im Laufe der letzten Jahre auch andere nahe liegende Arten von Musik gefeatured: von Funk bis Ragga, von Downbeats bis zu schnellen Two-Step-Garage-Beats. Auch für Wiens HipHop-Szene war das SUB lange Zeit die einzige Möglichkeit, überhaupt auf eine Bühne zu kommen. Das spiegelt sich in den Feierlichkeiten wider, wo die Waxolutionists, D.B.H., Emodee und Slime an den Decks und Die Symbiose, Thaistylee sowie Fo Fo Magnum und Whizz Vienna zeigen werden, wie stark sich HipHop in den letzten fünf Jahren weiterentwickelt hat. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11. 10. 2001)