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Eine Raketen- abschussrampe auf der USS John Paul Jones

Foto: APA/Banks
Islamabad - Die bisher schwersten Luftangriffe auf Afghanistan in der Nacht zum Donnerstag haben in der Hauptstadt Kabul nach Darstellung der Taliban ihre Ziele weitgehend verfehlt. Die meisten der etwa 20 abgefeuerten Raketen seien in umliegende Berge eingeschlagen, sagte ein Sprecher des "Verteidigungsministeriums" der herrschenden Taliban der dpa. Eines der Geschosse habe eine Elendssiedlung in der Nähe des Kabuler Flughafens getroffen. Die in Pakistan ansässige afghanische Nachrichtenagentur AIP meldete, mindestens zehn Zivilisten seien bei den Angriffen in der Nacht zum Donnerstag getötet worden. Die Menschen seien durch einen Raketentreffer in ein Haus im Osten Kabuls ums Leben gekommen. Damit steige die Zahl der zivilen Opfer seit Beginn der Attacken am Sonntag auf mindestens 80. Militärakademie in Kabul getroffen Bei den Luftschlägen in der Nacht sei auch eine Militärakademie der Taliban in Kabul getroffen worden, meldete das staatliche pakistanische Fernsehen. Die Luftabwehr der Taliban habe zurückgeschossen, offenbar aber ihre Ziele verfehlt, hieß es. Die Angriffe trafen den Angaben zufolge auch die südliche Taliban- Hochburg Kandahar, die zweitgrößte Stadt des Landes, sowie eine Militärbasis in Shamshaad in der östlichen Provinz Nangarhar. (APA/dpa)