Wien - SPÖ und Grüne treten für weitere Zusammenlegungen von Pensionsversicherungsanstalten ein. Konkret beziehen sich SP-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy und ihr Grüner Kollege Karl Öllinger auf die Sozialversicherungsanstalten der Bauern und jener der Selbstständigen. Silhavy spricht in diesem Zusammenhang von einem "Gebot der Stunde". Für Öllinger ist es unverständlich, dass in diesem Bereich keine "sinnvollen Struktbereinigungen" vorgenommen würden. Die Zusammenlegung der Pensionsversicherungsanstalten der Arbeiter bzw. Angestellten wird grundsätzlich von der Opposition nicht abgelehnt. Silhavy beurteilt das Fusionsprojekt "vorsichtig positiv". Allerdings sei die Regierung jetzt zum Handeln aufgefordert, "endlich die volle Angleichung von ArbeiterInnen in allen Bereich umzusetzen". Der Grün-Abgeordnete Öllinger meinte, die Zusammenlegung von PVAng und PVArb sei leider nur Stückwerk und lasse "jegliche, dringend notwendige Gesamtlösung außer Acht". Prinzipiell trete er aber durchaus für eine "sinnvolle Zusammenlegung" von Pensionsversicherungsanstalten ein. Nicht nachvollziehbar ist für ihn etwa, dass die Bereiche Bergbau, Vertragsbedienstete und Eisenbahner ausgeklammert würden. (APA)