Berlin - Jordaniens König Abdullah Bin Hussein hat den internationalen Kampf gegen den Terrorismus unterstützt. Nach einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte er am Donnerstag in Berlin, es gehe um "eine gemeinsame Bedrohung". Der Terror ist nach den Worten von Abdullah ein Feind des Westens und genauso der Araber und des Islams. Dabei werde versucht, die Armut von Menschen auszunutzen. Deshalb müsse diesen eine Zukunftsperspektive eröffnet werden.Rasche Fortschritte Der jordanische König forderte insbesondere rasche Fortschritte im Nahost-Friedensprozess. Es müsse schnell gehandelt werden, um eine gerechte Lösung für die Palästinenser auf der Basis der UNO- Resolution zu erreichen. "Man muss in die Zukunft schauen", sagte Abdullah. Sowohl Israel wie Palästinser hätten erkannt, dass es nach einem Jahr der Intifada wichtiger denn je sei, zu einer Lösung zu kommen. Druck auf Israel Schröder verlangte Druck auf Israel wie die Palästinenser, damit der Friedensprozess wieder in Gang kommt. "Zur Vermeidung falscher Solidarisierung" müsse eine neue Dynamik in diesen Friedensprozess gebracht werden. Der Bundeskanzler unterstrich noch einmal, dass der Kampf gegen den Terrorismus umfassend und nicht nur mit militärischen Mitteln geführt werden müsse. Das militärisch Notwendige müsse aber auch unternommen werden. (APA/dpa)