Im Rahmen des Pariser Clubs werden Umschuldungen zwischen einem Schuldnerland und seinen Gläubigerländern multilateral und in der Folge mit jedem Gläubigerland bilateral vereinbart. Der "Pariser Club" ist eine jeweils ad hoc gebildete Gruppe, bestehend aus Vertretern der Gläubigerländer und des Umschuldungslandes. Gegenstand dieser Vereinbarungen sind jene Auslandsschulden eines Schuldnerlandes, die aus Lieferungen und Leistungen stammen und von den Gläubigerländern im Rahmen ihres jeweiligen Exportgarantiesystems versichert sind sowie solche, die dem staatlichen Entwicklungshilfebereich zuzuordnen sind. (red)