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Köln - Die weltgrößte Nahrungsmittelmesse Anuga lockt seit Samstag mit exotischen Fleischsorten, süßen Backspezialitäten und raffinierten Öko-Kreationen Branchen-Fachleute nach Köln. Die alle zwei Jahre präsentierte Schau mit rund 6.200 Ausstellern aus 95 Ländern wurde unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen von Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet. Nach den Terroranschlägen in den USA hätten fünf Aussteller ihre Teilnahme abgesagt, sagte eine Anuga-Sprecherin. Känguru-Pastetchen Schwerpunkt sind die Themen Grundnahrungsmittel und Feinkost. Neben klassischen Fleischsorten wie Rind und Schwein können Gourmets dabei auch exotische Varianten wie Pastetchen vom Känguru oder Produkte von der namibischen Springbock-Antilope probieren. Nach der BSE-Krise verzeichnet die Anuga nach Angaben der Veranstalter einen Zuwachs bei Fleischsorten, die in Europa nicht sehr bekannt sind. Das Interesse an Bio-Kost sei in diesem Jahr ebenfalls groß. Auch in Sachen Fisch bietet die Messe Exotisches wie "Kaviar aus Sojabohnen" und "Thunfisch aus dem Beutel", der ohne Dosenöffner direkt aus der Tüte gegessen werden kann. Freunde von Soßen und Gewürzen können Brennnessel-Senf kosten. (APA/dpa)