Malaga - Die Bewohner eines Armenviertels der südspanischen Metropole Malaga haben mit ihrem beherzten Eingreifen eine junge Frau daran gehindert, ihr neugeborenes Kind mit einer Schere zu erstechen und in einen Müllcontainer zu werfen. Eine 22-jährige Ukrainerin hatte nach Presseberichten vom Montag auf dem Bürgersteig hinter einem Kiosk ein Mädchen zur Welt gebracht. Sie steckte das Baby in einen Plastiksack und wollte es gemeinsam mit einer Landsfrau töten. Anrainer entrissen den Frauen das Neugeborene und brachten es in ein Krankenhaus. Dort musste das Baby wegen schwerer Stichverletzungen operiert werden. Die beiden Frauen wurden festgenommen. (APA/dpa)