Graz - Die Knapp Logistik Automations GmbH in Hart bei Graz hat ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell eingeführt. Dieses wurde im Rahmen eines "Knapp-Familientages", bei dem rund 60 nationale und internationalen Kunden wie Spar, Herba, Gericom, Avon oder Phoenix die kürzlich erweiterten Produktionsanlagen und die Arbeitsweise kennen lernen konnten, vorgestellt. Laut den beiden Knapp-Geschäftsführern Karl Freudelsperger und Eduard Wünscher sollen die Mitarbeiter "erstmals am Wertzuwachs und an den Erträgen in Form von Genussscheinen" teilhaben. Solide finanzielle Basis "In den vergangenen Jahren haben wir das Unternehmen auf eine solide finanzielle Basis gestellt", so Wünscher in Anspielung auf die seit Jahren steigenden Umsatzzahlen. Nun biete die Knapp-Gruppe ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, an den zukünftigen Erträgen zu partizipieren, erklärte der Geschäftsführer in einer Aussendung am Dienstag. Umsatz ständig steigend Im mit 31. März 2001 beendeten Geschäftsjahr hat die Logistik- und Automationsgruppe Knapp mit 771 Mitarbeitern rund 1,376 Mrd. S (100 Mill. Euro) umgesetzt. Der Exportanteil des in Hart bei Graz in der Steiermark ansässigen Unternehmens beträgt 98 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Knapp-Geschäftsführer Freudelsperger ein Umsatzplus von 10 Prozent, gegenüber 8 Prozent von Vorjahr. Knapp hat im Sommer seine Produktions- und Entwicklungsstätten umfassend erweitert und im laufenden Geschäftsjahr bereits zusätzliche 50 Mitarbeiter eingestellt. (APA)