Wien - Als "Skandal" bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die Verweigerung der Teilnahme von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer am Gewerkschaftstag der GÖD. "Unter einem fadenscheinigen Vorwand kneift Riess-Passer und stößt damit hunderte Delegierte vor den Kopf", so Bures in einer Aussendung. In ihrer Funktion als Arbeitgeber für den öffentlichen Dienst wäre gerade die Vizekanzlerin gefordert, sich der Kritik und den Anregungen zu stellen und sich über die Verunsicherung und Bedenken der Beamten an Ort und Stelle zu informieren. Die Art und Weise, wie Riess-Passer auf Kritik an ihrer Person reagiere und sich ihrer Verantwortung entziehe, könne nur als "obrigkeitsstaatliches Gehabe" bezeichnet werden. (APA)