Köln - Die heimische "Milchlösung" zwischen der oberösterreichischen Berglandmilch und der niederösterreichischen Nöm dürfte endgültig vom Tisch sein. Sein Unternehmen habe zwar Interesse an einer Fusion mit der Nöm gehabt und auch entsprechende Angebote gestellt, sagte Berglandmilch-Generaldirektor Josef Schwaiger bei der Lebensmittelfachmesse Anuga. Diese Angebote seien allerdings immer abgelehnt worden, sodass man nun kein weiteres mehr stellen werde. Zu teuer Die Verhandlungen der Nöm mit anderen Interessenten, darunter dem französischen Milchriesen Danone, seien seines Wissens nach bereits sehr weit gediehen, sagte Schwaiger. Daher wäre nun die Nöm ohnehin zu teuer für die Berglandmilch. Schwaiger will künftig die Exportbemühungen weiter verstärken. Wurde im Vorjahr gerade ein Viertel des Umsatzes im Export erwirtschaftet, so werde dieser Wert 2001 bereits rund 34 Prozent oder drei Milliarden Schilling (218 Mio. Euro) betragen, sagte der Bergland-General. Bis 2005 strebe man 40 Prozent des Umsatzes im Export an. (zwi, DER STANDARD, Printausgabe 18.10.2001)