Sharps Digitalverstärker zeigten das ebenso wie Boxen von Vienna Acoustics; zugleich bedeutet Wohngefühl auch "Multiroom". Bild und Ton von einer zentralen Anlage ins ganze Haus zu übertragen, war und ist ein Erfolgsrezept von Bang & Olufsen; nun floriert Multiroom auch bei Linn, Bose, Imerge und Russound. Bang & Olufsen vernetzt neuerdings den PC mit der Hi-Fi-Anlage und verteilt Internetmusik und bald auch Net-Radio im Haus, wobei man von jedem Zimmer darauf zugreifen kann. Während die Dänen jeweils eine zentrale Klang- und Bildzone verfügbar halten, bringen die Festplattenspeicher von Linn oder Imerge noch mehr Freiheiten. "Multizone" lässt bis zu 16 Programme in mehreren Räumen abrufen. Gleichzeitig. Klassik tönt im Wohnzimmer, Jazz im Bad, Rap in der Küche oder sonst wo. Werktitel und Künstler werden automatisch via Modem eingespielt, und Fernbedienung oder Display zeigen, was gerade läuft. Multiroom erspart mehrere Anlagen und liefert gleichbleibend gute Ergebnisse auch in Bereichen, wo sonst nur Küchenradios dünsten oder Radiowecker rasseln. Die Topanlage mag weiter auf dem Wohnzimmer stehen, aber auch am Dachboden kann man auf ihre Qualität zugreifen. Der Einbau empfiehlt sich beim Hausbau oder der Wohnungsrenovierung, da nur Kabel unter Putz die Ästhetik befriedigen. Multiroom-Entertainment mit Neugeräten beginnt bei etwa öS 100.000 / EURO 7267,3; bestehende Elektronik oder Lautsprecher können oft integriert werden.