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grafik: apa
Wien - Die Zahl der Frühpensionen nimmt weiterhin kontinuierlich ab. Im September wurden nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger nur mehr 227.314 vorzeitige Alterspensionen verzeichnet. Im Monatsabstand ist das ein Rückgang um 1.834 Frühpensionen. Außerdem handelt es sich um den niedrigsten Stand seit April 1999. Und in den vergangenen elf Monaten hat die Zahl der vorzeitigen Alterspensionen gar um mehr als 14.000 abgenommen.
Auf die Gesamtzahl der Pensionen hat die jüngste Pensionsreform bisher offenbar aber keine Auswirkungen. Diese stieg im September wieder leicht an und erreichte mit 1,987.961 einen neuen Höchstwert. Die Pensionsreform sieht von Oktober 2000 bis Oktober 2002 eine stufenweise Anhebung des Frühpensionsalters von 55/60 auf 56,5/61,5 Jahre (Frau/Mann) vor. Dabei erfolgt die Erhöhung des Pensionsanfallsalters quartalsweise um zwei Monate. Seit Oktober dieses Jahres gilt als Frühpensionsanfallsalter für Frauen damit bereits 55 Jahre und zehn Monate bzw. für Männer 60 Jahre und zehn Monate. (APA)