Bild nicht mehr verfügbar.

apa/ Joel Nito
Manila - Der Prozess gegen den früheren philippinischen Präsidenten Joseph Estrada wegen Ausplünderung des Staates ist für unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Das entschied am Freitag das Antikorruptionsgericht von Sandiganbayan in Quezon, vor dem sich Estrada verantworten muss. Als Grund nannte Richter Anacleto Badoy einen noch nicht entschiedenen Protest der Anwälte Estradas, die den ersten Prozesstag am 1. Oktober für ungültig erklären lassen wollen. Der im Jänner gestürzte Estrada soll sich während seiner 31-monatigen Amtszeit um vier Milliarden Pesos (92 Millionen Euro) bereichert haben. Bei einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.(APA/AP)