Amsterdam/Peking - Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat in Peking den angekündigten Verkauf seiner Handy- Aktivitäten an die China Electronics Corporation (CEC) perfekt gemacht. In Peking wurde ein Abkommen unterzeichnet, nach dem die Niederländer Teile der Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der Konsumenten-Kommunikation (PCC) und der PCC-Produktion in eine Partnerschaft mit CEC einbringen. Wie der Konzern am Montag in Amsterdam mitteilte, wird Philips aber unter eigenem Namen weiter für Verkauf und Marketing im Mobiltelefon-Geschäft zuständig sein. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt. Stellenabbau Als Folge der Vereinbarung baut Philips in Frankreich 1.235 Stellen ab. Dies betreffe allein 1.142 der 2.600 Arbeitsplätze im europäischen Zentrum der Mobilfunkgeräte-Produktion in Le Mans im Nordwesten Frankreichs, war bei Ankündigung der Pläne am 26. Juni mitgeteilt worden. Für die seit längerem erwartete Neuordnung im Bereich der Verlust bringenden Mobiltelefone will Philips 300 Mill. Euro (4,1 Mrd. S) bereitstellen. (APA/dpa)