Der Schauspieler Albert Fortell hat in einer Reaktion den Vorwurf des Grünen Mediensprechers und ORF-Kurators Stefan Schennach zurückgewiesen, wonach sein Engagement für die Serie "Schlosshotel Orth" unvereinbar mit einem Sitz im ORF-Stiftungsrat sei. Er befinde sich in keinem "Langzeitarbeitsverhältnis" mit dem ORF, betonte Fortell, der von der Bundesregierung in den ORF-Aufsichtsrat berufen wurde, in einem der APA vorliegenden Schreiben an die Grünen. "Ich lebe in einem unsicheren Beruf ..." Er werde stets nur für "ca. sieben Monate engagiert" und unterschreibe nie Optionen, so der Schauspieler. Außerdem wisse "im Vorfeld auch niemand, ob die Serie weitergedreht wird oder nicht". Fazit: "Ob man's glaubt oder nicht, ich lebe tatsächlich in einem unsicheren Beruf." Darüber hinaus sei im Fall von "Schlosshotel Orth" bei der Firma Satel Film angestellt, die zu zwei Drittel im Besitz der deutschen Bavaria Film stehe. Deren Hauptgeldgeber sei das ZDF, das wiederum 70 Prozent der Finanzierung von "Orth" übernehme, rechnete Fortell vor. (APA)