Wien - Eine Verletzte war die Bilanz einer Explosion bei Dreharbeiten zu "Medicopter 11" heute, Dienstag. Wie der ÖAMTC berichtete, detonierte eine kleine Sprengladung in einem Steinbruch am Fuße des Harzberges bei Gainfarn. Die Tocher des "Chef-Stuntmans" Willy Neuner erlitt dabei leichte Verbrennungen an den Händen. Eigentlich hätte eine spektakuläre Szene für "Medicopter 117"- Staffel vorbereitet werden sollen. Dann wurde es laut ÖAMTC plötzlich ernst. Eine "kleine Ladung", so Neuner, sei detoniert. Seine Tochter, Mitarbeiterin der Film-Crew, erlitt Verbrennungen an den Händen. Sofort wurde der in Wiener Neustadt stationierte "echte" Notarzthubschrauber "Christophorus 3" angefordert. Nach der Erstversorgung wurde die Verletzte nach Wien ins AKH geflogen. Nicht zum ersten Mal passierte heute, Dienstag, bei Dreharbeiten zu der Fernsehserie "Medicopter 117" ein Unfall. Vor mehr als drei Jahren, im April 1998, war ein Hubschrauber bei der Motivsuche abgestürzt. Es gab einen Toten. Die private Maschine war am 7. April 1998 aus einer Höhe von 50 bis 70 Metern im Großarltal in Salzburg abgestürzt. Der Pilot kam dabei ums Leben, sein Passagier überlebte schwer verletzt. Als wahrscheinliche Ursache wurde damals von der Flugunfallkommission ein Pilotenfehler angenommen. Im Jahr darauf konnten Fans der TV-Serie bei der Flugleistungsshow "Flugtage 99" in Linz das Filmteam aus nächster Nähe bewundern. "Medicopter 117" und die Crew rund um Sabine Petzl zeigten damals ihr Können. (APA)